S-Bahn München: Fahrgäste der Linie S 3 profitieren ab Jahresende von Taktverdichtung

Die Fahrgäste der S-Bahn-Linie S 3 im Großraum München sollen ab Dezember von einer Taktverdichtung profitieren. Laut einer Mitteilung des bayerischen Verkehrsministeriums sollen zusätzliche Fahrten am Morgen einen 20-Minuten-Takt bis zur Hauptverkehrszeit ermöglichen.


Bayerns neue Verkehrsministerin Kerstin Schreyer setzt sich für Verbesserungen bei der S-Bahn ein, die mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 auf der Linie S 3 wirksam werden sollen. „Mit vier zusätzlichen Fahrten am frühen Morgen ermöglichen wir einen durchgehenden 20-Minuten-Takt bis zur Hauptverkehrszeit“, verkündet die Ministerin. Zahlreiche Pendler an den Außenästen sollen von der Angebotsverbesserung profitieren. „Die Fahrgäste im Münchner Umland haben keine Möglichkeit, auf U-Bahn, Straßenbahn oder Bus auszuweichen und sind auf die S-Bahn angewiesen. Für sie müssen wir einen attraktiven und zuverlässigen Betrieb garantieren“, so Schreyer weiter.

Ab Mammendorf wird es eine zusätzliche Verbindung ab 4.44 Uhr geben. Ab Holzkirchen werden zwei neue Anschlüsse um 4.56 Uhr und um 5.36 Uhr verkehren. Außerdem wird die S-Bahn, die von Mammendorf kommend bislang um 5.33 Uhr in Deisenhofen endet, bis Holzkirchen verlängert mit einer dortigen Ankunftszeit um 5.46 Uhr.

Ziel der Bayerischen Staatsregierung sei es, einen durchgehenden 20-Minuten-Takt mit einem 10-Minuten-Takt im Kernraum in der Hauptverkehrszeit auf allen S-Bahn-Ästen anzubieten, heißt es. Mit Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke und weiterer Ausbaumaßnahmen sei in einigen Jahren auf den meisten Strecken perspektivisch sogar eine Ausweitung auf einen ganztägigen 15-Minuten-Takt vorgesehen.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle (Archivfoto)

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