Kinder spielen auf Bahnwaggon und in den Gleisanlagen

Die Bundespolizei ist am Mittwoch (26. Februar) gegen 16:20 Uhr durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn über drei Kinder im Gleisbereich und auf dem Waggon eines Güterzuges im Bereich des Bahnhofs Borstel informiert worden.


Eine Polizeistreife fuhr den Ereignisort in der Nähe des Bahnhofs Borstel, an der Bahnstrecke Stendal – Wittenberge, an. Parallel dazu wurde die Abschaltung der stromführenden Oberleitung veranlasst. Bei Eintreffen der Bundespolizei konnten zwei Mädchen festgestellt werden, die aussagten, im betroffenen Bereich drei Jungen gesehen zu haben. Diese seien aber kurz zuvor mit ihren Fahrrädern weggefahren. Glücklicherweise ist Niemandem etwas passiert.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang wiederholt auf die lebensgefährlichen Folgen eines unerlaubten Gleisaufenthaltes hin. „Gleisanlagen sind keine Spielplätze! Die Gefahren, die von herannahenden Zügen und Oberleitungen ausgehen, werden regelmäßig unterschätzt. Das Betreten von Gleisanlagen an den nicht dafür vorgesehenen Stellen ist lebensgefährlich und für unberechtigte Personen verboten. Züge nähern sich lautlos an und werden je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen“, warnt ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Magdeburg.


red, Titelfoto: Bundespolizei (Symbolbild)