Deutsche Bahn erneuert in Hamburg drei Brücken zwischen Berliner Tor und Rothenburgsort

Die Deutsche Bahn setzt die Modernisierung der Brücken zwischen den S-Bahn-Stationen Berliner Tor und Rothenburgsort in den Hamburger Frühjahrsferien fort. Dabei handelt es sich um die Eisenbahnbrücken „Bille“, „Bullerdeich“ und „Billhorner Deich“.


Die Brücke „Bille“ wird in diesem Jahr erneuert. Ebenso finden vorbereitende Arbeiten für den Neubau der Brücken „Bullerdeich“ und „Billhorner Deich“ statt, die Restarbeiten sollen bis Anfang 2023 abgeschlossen sein. Bedingt durch die jetzigen Bauarbeiten werden die S-Bahnen der Linie S 21 zwischen Berliner Tor und Tiefstack in der Zeit von Samstag (29. Februar, ab 21 Uhr) bis Sonntag (15. März, Betriebsschluss) durch Busse ersetzt. Die Züge der S 2 fallen aus.

DB-Angaben zufolge wird die S-Bahnbrücke über der Bille in der Zeit vom 29. Februar bis 15. März durch einen Neubau ersetzt. Zuvor werden die Überbauten der alten Brücke mit einem auf Pontons stehenden Telekran zurückgebaut und durch die neue 45 Meter lange Stabbogenbrücke ersetzt. Anschließend erfolgt das Einsetzen der Gleise, gefolgt von Arbeiten an der Gleichstromschiene sowie an der Leit- und Sicherungstechnik. Die Investitionskosten in Höhe von rund 22 Millionen Euro werden aus Bundesmitteln der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) getragen.

Im gleichen Zeitraum von Ende Februar bis Mitte März finden aber auch vorbereitende Arbeiten an der S-Bahnbrücke „Billhorner Deich“ statt. Dazu zählt die Herstellung des Fundaments für den Einbau der Hilfsbrücken sowie die Erstellung einer provisorischen Fußgängerüberführung. Der Neubau der S-Bahnbrücke wird aus zwei 25 Meter langen Stahltrogbrücken bestehen, die im Jahr 2022 eingehoben werden. Die DB investiert hier rund 26 Millionen Euro aus LuFV-Mitteln.

An der S-Bahnbrücke „Bullerdeich“ finden vom 3. bis 10. März vorbereitende Arbeiten für den Einbau der Hilfsbrücken statt. Auch hier erfolgt das Einsetzen der 20 Meter langen Stahltröge im Jahr 2022. Hier liegen die Kosten bei rund zehn Millionen Euro, die ebenfalls aus LuFV-Mitteln getragen werden.


red, Titelfoto: Google Maps

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