Entlaufener Bulle sorgt für Streckensperrung zwischen Fulda und Hanau

Bei Flieden im Landkreis Fulda wurde am Freitag (28. Februar) um 17:50 Uhr ein freilaufender Bulle an der Bahnstrecke nahe der Ortschaft Kautz gemeldet. Das Tier begab sich dort auf die Gleise und lief in einen Bahntunnel.


Ein entlaufener Jungbulle hat in Hessen für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Das Tier war am Freitag in der Gemeinde Flieden auf die Bahnstrecke Fulda – Hanau und dort in den Schlüchterner Tunnel gelaufen. Durch die Bundespolizei wurde eine Streckensperrung veranlasst. Um das Tier nicht zu verlieren, wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Da der rund 400 Kilogramm schwere Bulle Polizeiangaben zufolge unkontrollierbar war, musste das Tier später durch einen Jäger getötet werden.

Die Züge des Fernverkehrs wurden in der Zwischenzeit umgeleitet und verspäteten sich um etwa 45 bis 60 Minuten. Die Streckensperrung bestand bis 20:30 Uhr. Im Bereich Flieden mussten die Züge noch bis um 22:30 Uhr mit geringer Geschwindigkeit fahren. Die Bundespolizei konnte den Tierbesitzer ermitteln. Dieser gab an, dass der Jungbulle beim Öffnen eines Gatters zur Fütterung entlaufen war.


red, Titelfoto: Pixabay (Symbolbild)

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