THW, DB und Stadler führen Probeaufgleisungen mit neuem Doppelstock-Intercity durch

Das Technische Hilfswerk (THW), der Zughersteller Stadler und Techniker der Deutschen Bahn haben am vergangenen Mittwoch (26. Februar) in Dresden Probeaufgleisungen mit einem Triebzug vom Typ KISS durchgeführt.


In rund einer Woche setzt die Deutsche Bahn auf der Verbindung Rostock – Berlin – Dresden eine neue Zugflotte für den Fernverkehr ein. Bevor die Fahrzeuge vom Typ KISS des Herstellers Stadler allerdings auf dem Schienennetz der Deutschen Bahn unterwegs sein werden, wurden in Dresden zuvor Probeaufgleisungen durchgeführt. Dabei wurden einzelne Wagen des 230 Tonnen schweren Zuges mithilfe von Hydrauliktechnik angehoben und die Drehgestelle wieder aufs Gleis gesetzt. Um im Falle eines Unfalls die Fahrzeuge wieder zügig aufgleisen zu können, wird im Nachgang der Tests ein Datenblatt für alle Rettungszüge der Deutschen Bahn erstellt.

Die ersten neun der insgesamt 17 Doppelstockzüge, die künftig im typischen IC-Design unterwegs sein werden, starten ab dem kommenden Sonntag (8. März) in den Fahrgastbetrieb. Die Fahrzeuge stammen ursprünglich von der österreichischen Westbahn und waren dort bereits seit 2017 im Einsatz. Die Deutsche Bahn hatte den ersten Zug der neuen Intercity-Flotte am 5. Februar im Berliner Hauptbahnhof der Öffentlichkeit vorgestellt.

17 zusätzliche Züge für den Fernverkehr – Deutsche Bahn stellt ersten Stadler-Doppelstock-Intercity vor


red, Titelfoto: THW / Roland Halkasch / Parick Geßner

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