Triebzug bei Rangierfahrt im Abstellbahnhof Köln-Deutzerfeld entgleist

Im Abstellbahnhof Köln-Deutzerfeld ist am Montag ein Triebfahrzeug der Deutschen Bahn mit dem hinteren Zugteil entgleist. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.


Nach bisherigen Informationen hat sich am Montag (2. März) gegen kurz nach 8 Uhr morgens im Abstellbahnhof Köln-Deutzerfeld ein Bahnbetriebsunfall ereignet. Wie bislang bekannt ist, wurde der letzte Wagen eines dreiteiligen Dieseltriebzuges vom Typ Coradia Lint, vermutlich beim Überfahren einer Weiche, auf ein anderes Gleis geleitet und geriet anschließend mit dem hinteren Drehgestell aus der Spurführung. Die Ursache für den Unfall ist aber noch unklar. Da es sich um eine Rangierbewegung gehandelt hat, waren keine Fahrgäste an Bord. Der Lokführer blieb unverletzt. Ein Pressesprecher der Deutschen Bahn konnte sich auf Nachfrage zunächst nicht zu dem Unfall äußern.

Da die Bergung des verunfallten DB-Regio-Zugesmithilfe eines hydraulischen Aufgleisgerätes nicht möglich war, musste in der Folge ein Notfallkran angefordert werden. Die Aufgleisarbeiten sollen am Dienstag fortgesetzt werden.


Hinweis: Zuerst war von Sonntag (1. März) als Unfalltag die Rede. Tatsächlich hat sich die Entgleisung aber am Montag (2. März) ereignet. Der Fehler wurde korrigiert.


red – aktualisiert, Titelfoto: Twitter / Tim Knopf

 

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