Dortmunder Bundespolizei ermittelt nach lebensgefährlicher Mitfahrt auf Güterzug

In der Nacht zu Dienstag (10. März) ist die Bundespolizei über zwei Männer informiert worden, die unerlaubt auf einem Güterzug mitgefahren sein sollen.


Gegen 2 Uhr hat ein Bahnmitarbeiter die Bundespolizei alarmiert, nachdem ihm zwei schlafende, männliche Personen auf einem im Dortmunder Hauptbahnhof befindlichen Güterzug aufgefallen waren. Als die Einsatzkräfte am entsprechenden Bahnsteig eintrafen, befanden sich die beiden Männer bereits in Obhut von DB-Mitarbeitern. Die beiden Personen im Alter von 28 und 31 Jahren hatten sich offenbar mit einem Schlafsack schlafend auf einer kleinen „Freifläche“ eines Waggons befunden. Ersten Ermittlungen der Bundespolizei zufolge hatte der Güterzug, der ursprünglich aus Tschechien kam, letztmalig im münsterländischen Oelde gehalten. Wo genau die zwei deutschen Staatsangehörigen den Zug bestiegen, verrieten sie den Bundespolizisten nicht. Nach der Aufnahme des Sachverhaltes wurden die beiden Männer wieder auf freiem Fuß belassen. Die Ermittlungen zum Vorfall dauern noch an.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor solchen Handlungen. „Allein das Betreten der Gleisanlagen ist lebensgefährlich. Wer Güterzüge besteigt und darauf mitfährt, bringt sein Leben leichtfertig in Gefahr“, sagte ein Bundespolizeisprecher.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle (Symbolbild)