Bahnindustrie-Verband: Corona-Krise stellt Branche in Deutschland vor immense Herausforderungen

Die Eisenbahnbranche unternimmt nach Angaben des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) maximale Anstrengungen für die bestmögliche Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiter*innen in den Büros, Werkshallen als auch Baustellen und leistet bei striktesten Regeln ihren Beitrag, um die sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum zu limitieren. 


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Als globalisierte Industrie ist die Bahnindustrie in Deutschland mit europäischer und globaler Wertschöpfung sehr eng vernetzt. Aus diesem Grund sind nach Ansicht des VDB signifikante Auswirkungen auf die Lieferkette wahrscheinlich. „Die Lieferketten der Bahnindustrie in unserem Land sind grundsätzlich stark, hoch diversifiziert und sehr belastbar. Wichtig ist jedoch, dass jetzt rasch klare Prioritäten gesetzt werden, um die essentiellen Leistungen der Bahnindustrie auch weiterhin sicherzustellen“, erklärt der Bahnindustrie-Verband. Wo der Betrieb aufrechterhalten werden muss gelten strikteste Vorsichtsmaßnahmen.

Der Notfallfonds der Bundesregierung für die Wirtschaft sei „als Schirm in dieser Krise von höchster Bedeutung“. Schnelle Liquidität, Soforthilfen, klare Hilfen bei Kurzarbeit und die Stundung von Steuern von Unternehmen seien jetzt nötig. „Es muss darum gehen, wirtschaftliche und soziale Folgen durch schnell wirksame und unbürokratische Unterstützung zu limitieren. So kann es gelingen, Konsequenzen für die Finanzkraft der Unternehmen beherrschbar zu halten“, teilt der VDB mit.

Aus Sicht des Bahnindustrie-Verbands müssten aber schon jetzt Vorkehrungen für einen kraftvollen Wiederhochlauf nach der Krise getroffen werden.


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