Dummer Scherz: Corona-Lüge sorgt für unnötigen Polizei- und Rettungseinsatz

© Bundespolizei (Symbolbild)

Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Trier hat sich ein 35-jähriger Mann am Mittwoch in einem Regionalzug von Bullay nach Cochem einen schlechten Scherz erlaubt. Der Mann, der kein Ticket besaß, habe zuerst die Fahrscheinkontrolle hinterfragt und dann mehrmals geäußert, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei und auf dem Weg zu einer Schnelltesteinrichtung wäre. Als Einsatzkräfte am Zug eintrafen, äußerte er gegenüber einer Polizeistreife, dass alles nur ein Scherz gewesen sei. „Durch dieses verantwortungslose und nicht zu rechtfertigende Verhalten in der dieser ohnehin schon schwierigen Zeit, wurden Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei sowie Rettungskräfte unnötig gebunden“, erklärt ein Bundespolizeisprecher. Die Beamten haben gegen den 35-Jährigen ein Strafverfahren wegen Missbrauch von Notrufen, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen eingeleitet. Neben den strafrechtlichen Folgen muss der Mann mit Schadensersatzforderungen der Deutschen Bahn rechnen.

red

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