Corona-Krise sorgt für bis zu 80 Prozent weniger Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr

© Pixabay (Archiv)

Immer weniger Fahrgäste nutzen aufgrund der derzeitigen Corona-Krise den öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland. Laut einem Bericht des rbb vom vergangenen Mittwoch (18. März) ging die Zahl der Fahrgäste allein in U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um 40 bis 50 Prozent zurück. Bei den Münchner Verkehrsbetrieben (MVG), die U-Bahnen, Straßenbahnen und einen Großteil der städtischen Buslinien betreiben, habe sich die Zahl laut Medienberichten mehr als halbiert. Ähnlich soll es in Halle aussehen. Dort nutzen derzeit auch rund 50 Prozent weniger Menschen die städtischen Verkehrsmittel der HAVAG. Bei der VAG in Freiburg sind die Fahrgastzahlen in der vergangenen Woche nach eigenen Angaben um mindestens 60 Prozent eingebrochen. Besonders stark leidet der öffentliche Nahverkehr in Augsburg. Dort sind die Fahrgastzahlen in Straßenbahnen und Bussen um über 80 Prozent gesunken. „Wir haben derzeit nicht mal mehr 20 Prozent der normalen Fahrgastzahlen“, sagte Stadtwerke-Sprecher Jürgen Fergg der örtlichen Stadtzeitung. „Und es werden täglich weniger“. Aber auch im Nachbarland Österreich sieht die Situation vergleichbar aus. In der Hauptstadt Wien sind die Fahrgastzahlen derzeit ebenfalls um 80 Prozent zurückgegangen.

red

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