Güterzugentgleisung im März 2017 in Frankfurt (Oder) durch Gleislagefehler verursacht

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Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) hat einen Zwischenbericht zur Zugentgleisung vom 22. März 2017 in Frankfurt (Oder) veröffentlicht. Nach Angaben der Ermittler ist der Unfall auf wechselseitige dynamische Einflüsse und Reaktionen zwischen Fahrweg und Fahrzeug zurückzuführen. „Bei den einzeln und kombiniert zu betrachtenden Faktoren handelt es sich im vorliegenden Fall insbesondere um die Gleisverwindung, vorgefundene Profilwechsel, unterschiedliche Gleishöhenlagen und Überhöhungswechsel sowie den Beladezustand des entgleisten Wagens“, heißt es dem Bericht zufolge.

Am 22. März 2017 entgleiste Zugfahrt DGS 49691 gegen 08:59 Uhr auf der Fahrt von Frankfurt (Oder) Containerterminal nach Frankfurt (Oder) Oderbrücke, bei der Einfahrt in den Bahnhof Frankfurt (Oder) Oderbrücke in der Verbindung zwischen den Weichen 115 und 116 mit dem ersten Drehgestell des letzten Wagens. Der Oberbau wurde auf einer Länge von ca. 150 Metern beschädigt. Es entstand ein Sachschaden am Oberbau und dem entgleisten Wagen in Höhe von ca. 170.000 Euro.

red

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