Mann stürzt nach übermäßigem Alkoholkonsum ins Gleis

Am frühen Mittwochmorgen (1. April) ist ein 41-jähriger Mann nur knapp einem Unglück am Mannheimer Hauptbahnhof entgangen. Bereits einen Abend zuvor ereignete sich ein ähnlicher Vorfall am Bahnhof Philippsburg.


Nach Angaben der Bundespolizei ist am frühen Morgen gegen 04:20 Uhr ein 41-jähriger Mann am Bahnsteig 11 infolge einer starken Alkoholisierung in den Gleisbereich gestürzt. Bundespolizisten, die von Reisenden auf den Vorfall aufmerksam gemacht wurden, stiegen umgehend ins Gleis, um den Mann aus dem Gefahrenbereich zu bergen. Noch während der Rettungsmaßnahme fuhr eine S-Bahn ein. Dem aufmerksamen Triebfahrzeugführer sei es zu verdanken, dass der Zug rechtzeitig anhielt und keine Personen zu Schaden kamen. Der 41-Jährige wurde im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits am Abend zuvor ereignete sich Polizeiangaben zufolge am Bahnhof Philippsburg eine ähnliche Situation. Dort war ein 46-jähriger Mann ebenfalls aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung ins Gleis gestürzt und blieb kurze Zeit bewusstlos liegen. Ein Zeuge verständigte die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof. Es wurde eine Gleissperrung veranlasst, um eine Gefährdung des 46-Jährigen durch den Zugverkehr auszuschließen. Als die Beamten vor Ort waren, hatte der Mann den Gleisbereich bereits wieder verlassen, suchte nun jedoch Streit mit dem Zeugen. Alle Beteiligten blieben glücklicherweise unverletzt. Aufgrund seines Allgemeinzustandes wurde der 46-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert.


red, Titelfoto: Bahnblogstelle

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