MDR-Sendung „Echt“ blickt hinter die Kulissen des Instandsetzungswerks in Dessau

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Die MDR-Sendung „Echt“ hat Einblicke ins Dessauer Instandsetzungswerk erhalten und zeigt, wie Lokomotiven auf den Prüfstand kommen. Damit die großen Zugmaschinen jeden Tag zuverlässig ihren Dienst tun werden sie regelmäßig gewartet und müssen nach bestimmten Intervallen zur gründlichen Revision in die Werkshalle. Im Instandsetzungswerk in Dessau werden Lokomotiven aus ganz Europa durchgecheckt und fit gemacht. Hier arbeiten 1.200 Techniker, Mechaniker und Ingenieure im Dreischichtsystem, damit die Loks auch nach Millionen Kilometern sicher über die Gleise rollen. Wie die Sendung berichtet, befinden sich zeitgleich 21 Elektroloks auf dem Prüfstand, mindestens 15 Tage wird hier jede einzelne Lok geprüft und rundum erneuert. Etwa 150 unterschiedliche Motortypen von Lokomotiven aus ganz Europa werden in Dessau aufgerüstet. Seit 1929 werden im Werk in Dessau Loks in Stand gesetzt. Neben den modernen Lokomotiven pflegen die Mechaniker dort bis heute aber auch alte Legenden. Die E 44044 Baujahr 1936 hat nach wie vor ihren festen Platz auf dem Werksgelände. Legendär ist hier auch die Baureihe E42 aus Hennigsdorf – ein Exportschlager, der unter anderem auch in die Schweiz verliehen wurde. Noch heute ziehen einige Modelle Güterzüge durchs Land. Aufgrund ihrer Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern in der Stunde werden sie auch Schienentrabbi genannt.

MDR-Moderator Sven Voss blickt in der Sendung „Echt“ hinter die Kulissen bei der Fahrzeuginstandhaltung der Deutschen Bahn und erlebt den Komplettcheck einer 8.000 PS starken TRAXX-Elektrolok. Die am Mittwochabend ausgestrahlte Sendung ist auch über die Internetseite www.mdr.de/echt abrufbar.


red/MDR, Titelfoto: MDR

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