Nach Zugunglück: SBB Cargo International spricht Angehörigen des Lokführers ihr Beileid aus

Nach dem schrecklichen Zugunglück auf der Rheintalstrecke zwischen Basel und Freiburg (Breisgau) am gestrigen Donnerstagabend hat das Bahnunternehmen SBB Cargo International, für das der getötete Lokführer tätig war, den Angehörigen ihr Beileid ausgesprochen.


Sven Flore, CEO von SBB Cargo International, zeigt sich tief betroffen: „Ich bin bestürzt und bedaure dieses tragische Zugunglück zutiefst. In Gedanken sind wir beim verunglückten Lokführer und seinen Angehörigen – mein aufrichtiges Beileid. Den Verletzten wünschen wir rasch gute Besserung.“

Der betroffene Güterzug, der am Donnerstag (2. April) gegen 19:30 Uhr südlich von Auggen mit einem abgestürzten Brückenteil kollidiert war, befand sich auf dem Weg von Freiburg im Breisgau nach Italien mit Ziel Novara. Gezogen wurde der Zug von einer Lokomotive des Schweizer Bahnunternehmens BLS; verantwortlich für den Bahnverkehr bis Basel ist allerdings SBB Cargo International. Im Auftrag von RAlpin – der Rollenden Autobahn – fahren BLS Cargo und SBB Cargo International die Züge der Rollenden Landstraße gemeinschaftlich, wobei die SBB Cargo International die deutschen und italienischen Streckenabschnitte betrieblich verantwortet.

Die Strecke zwischen Freiburg (Breisgau) und Basel bleibt nach dem Unfall bis auf Weiteres gesperrt. Derzeit werde versucht, so viele Güterzüge wie möglich via Singen–Schaffhausen umzuleiten. Aktuell seien mindestens zwei Trassen pro Stunde und Richtung für Güterzüge möglich. Umleitungen über Frankreich seien nach Angaben der SBB in der Abklärung.

++ UPDATE ++ Schweres Zugunglück: Güterzug kollidiert bei Auggen mit Brückenteil und entgleist


red

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