Jährlich geschehen rund 2.000 gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr

Die Bundespolizei hat laut den Daten der Polizeilichen Eingangsstatistik in den vergangenen zwei Jahren jeweils rund 2.000 gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr registriert. 


Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervorgeht, hat die Bundespolizei im Jahr 2019 insgesamt 1.916 gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr registriert. 2018 lag die Anzahl der erfassten Straftaten gemäß § 315 StGB noch bei 2.223. Das geht aus den Daten der Polizeilichen Eingangsstatistik (PES) der Bundespolizei hervor. Zu diesem Straftatbestand zählt das Beschädigen oder Zerstören von Anlagen oder Beförderungsmitteln, die Bereitung von Hindernissen, das Geben von falschen Zeichen und Signalen oder ähnliche, ebenso gefährliche Eingriffe. Werden dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, muss der Verursacher mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren oder mit einer Geldstrafe rechnen.

Aus der Antwort geht ebenfalls die Anzahl der erfassten Fälle von Störungen öffentlicher Betriebe hervor. Im Jahr 2019 wurden hier den Daten zufolge insgesamt 290 Straftaten dieser Art erfasst, 2018 waren es mit 326 noch etwas mehr. Gemäß § 316b StGB zählt zu diesen Taten das Verhindern oder Stören des Betriebes von Unternehmen oder Anlagen, die dem öffentlichen Verkehr dienen. Einem Täter droht hier eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe.


red, Titelfoto: Pixabay (Symbolbild)

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