Lokführer-Fehler führte im April 2019 zur Zugkollision in Emden

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Der Bahnunfall im Rangierbahnhof Emden am 5. April 2019 ist durch den Arbeitsfehler eines Lokführers verursacht worden. Das geht aus dem Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) hervor.

Güterzug EZ 50783 der DB Cargo AG war bei der Abfahrt aus Gleis 145 mit einem anderen Triebfahrzeug im Stumpfgleis 179 kollidiert. Bei dem Unfall wurde der Lokführer der im Gleis 179 stehenden Rangierlok leicht verletzt. Der geschätzte Sachschaden belief sich auf etwa 295.000 Euro. Zur Ursache des Unfalls schreibt die BEU, dass die Kollision durch einen Arbeitsfehler des Lokführers von Zug 50783 verursacht wurde. Dieser hatte den Zug rückwärts in Bewegung gesetzt.

red