Strecke nach Unfall repariert: Zugverkehr zwischen Freiburg(Breisgau) und Basel rollt wieder

Die beim Zugunglück am 2. April beschädigte Infrastruktur im Bereich Auggen ist wieder repariert. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurde der Zugverkehr auf der Rheintalstrecke zwischen Freiburg (Breisgau) und Basel mittlerweile wieder aufgenommen.


Seit Mittwochabend (8. April) gegen 20:00 Uhr ist der Zugverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Freiburg (Breisgau) und Basel wieder in Betrieb. Die erheblichen Beschädigungen am Gleis und der Oberleitungsanlage sind in den vergangenen Tagen wieder repariert worden. Mittlerweile sind die ersten Güterzüge über die Strecke wieder unterwegs. Der Regional- und Fernverkehr soll mit Betriebsbeginn am Donnerstag wieder anlaufen. „Mein Dank gilt allen Helfern, die für die schnellen Aufräumarbeiten gesorgt haben“, erklärt DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. „Gerade in den Zeiten der Corona-Krise ist es immens wichtig, dass die Züge schnell wieder rollen. Dies gilt insbesondere für den grenzüberschreitenden Güterverkehr.“

Insgesamt mussten rund 250 Meter Gleis erneuert und 1.500 Tonnen Schotter sowie 680 Schwellen ausgetauscht werden. Zudem wurden die Oberleitungen sowie die Leit- und Sicherungstechnik auf einer Länge von 500 Metern repariert. DB-Angaben zufolge hatten sich 380 Einsatzkräfte und Baufachleute rund um die Uhr um die Beseitigung des Schadens und die Wiederherstellung der Infrastruktur gekümmert.

Infolge des schweren Zugunglücks am 2. April war es zu einer knapp einwöchigen Streckensperrung gekommen. Am vergangenen Donnerstagabend war bei Auggen auf der Rheintalstrecke ein Güterzug mit einem Brückenteil kollidiert, das bei Bauarbeiten auf die Strecke gefallen war. Der Zug entgleiste; bei dem Unglück kam der 51-jährige Lokführer ums Leben.

++ UPDATE ++ Schweres Zugunglück: Güterzug kollidiert bei Auggen mit Brückenteil und entgleist


red

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