Bahnchef Lutz zieht positive Erkenntnisse aus der Arbeit im Homeoffice

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Der Chef der Deutschen Bahn, Richard Lutz, hat mit der WirtschaftsWoche über seine Erfahrungen im Homeoffice gesprochen. Positiv sei auf jeden Fall die Erkenntnis: „Es funktioniert! Und zwar besser als gedacht“, erzählt er im Interview. Digitale Abstimmungen, Konferenzen und Sitzungen, auch mit viel Interaktion, liefen ohne technische Probleme. Er sei überzeugt, dass sich das Unternehmen „ganz viel davon auch in der Zeit nach Corona erhalten“ werde – einfach weil es „effektiv und effizient“ sei. Führungskräfte und Mitarbeiter erlebten gerade einen „digitalen Schub in Sachen Arbeit und Zusammenarbeit 4.0“, beschrieb der Vorstandsvorsitzende des DB-Konzerns.

Vermisst habe er im Homeoffice allerdings den informellen Austausch vor und nach Meetings und zufällige Begegnungen. Und das sei doch eine „schöne Erkenntnis“, so Lutz: „Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen einander, auch und gerade im persönlichen Austausch. Und das wollen und werden wir uns auch in einer digitalisierten Welt erhalten.“

red