DB Cargo-Chefin besucht Standort Seddin – Nikutta: „Wir halten Personal und Technik stabil“

Am DB Cargo-Standort Seddin sind die Aufträge seit Beginn der Corona-Krise spürbar zurückgegangen. Laut DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta halte man aber das Personal und die Technik stabil, damit ein zuverlässiger Hochlauf möglichst schnell wieder realisiert werden kann.


Die Güterverkehrschefin der Deutschen Bahn, Sigrid Nikutta, hat sich am Standort Seddin im Land Brandenburg einen aktuellen Überblick über die derzeitige Lage verschafft. Der dortige Rangierbahnhof gehört zu den neun großen Zugbildungsanlagen in Deutschland.

Nach Angaben von Dieter Mehnert, dem Leiter Cargo Management Region Ost, gebe es auf der Zugbildungsanlage in Seddin derzeit deutlich weniger zu tun. In der Region sei eine Leistungsreduzierung von 17 Prozent zu verzeichnen. Insbesondere an Standorten, wo das Geschäft mit der Automobilindustrie stark reduziert sei und Logistikleistungen abbestellt wurden, müsse man jetzt für einzelne Kollegen den Einsatz umdisponieren, erklärt Mehnert. Ein Lichtblick zeige sich aber für den Monat Mai. Dann soll ein neuer Transportauftrag für einen Haushaltsgeräte-Hersteller neue Leistungen für das Team in Seddin bringen.

Laut Nikutta sei es jetzt wichtig, „trotz der gesamtwirtschaftlichen Situation alle Weichen für das Wachstum zu stellen.“ Die Cargo-Chefin dankte den Kollegen für den Einsatz und versicherte: „Wir halten Personal und Technik stabil. Wir machen weiter – und bereiten uns darauf vor, dass wir zuverlässig den Hochlauf fahren, wenn er kommt.“


red, Titelfoto: DB AG / Kerstin Eckstein