Stadt Hamburg und Deutsche Bahn planen Erneuerung der Sternbrücke in Altona

© Vössing Ingenieurgesellschaft (Visualisierung)

Die fast 100 Jahre alte Sternbrücke in Hamburg-Altona soll durch eine stützenfreie Stabbogenkonstruktion ersetzt werden. Die viergleisige Brücke ist Teil der Verbindungsbahn zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Altona. Mit mehr als 900 S-Bahnen, Regional- und Fernzügen am Tag ist die Sternbrücke einer der meist frequentierten innerstädtischen Gleisabschnitte in Deutschland. In engen Abstimmungen haben sich die Deutsche Bahn und der Hamburger Senat für den Ersatz der Bestandsbrücke durch eine 108 Meter lange Konstruktion mit nach innen gekippten Stabbögen („Fehmarnsund-Stil“) und einem deutlich verbesserten Lärmschutz entschieden. Stadt und Bahn haben die seit 2018 favorisierte Bauweise nun als die am meisten geeignete Variante zur Erneuerung der zentralen Gleisverbindung bestätigt. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben betragen rund 125 Millionen Euro. Die Kosten werden von der Deutschen Bahn und der Stadt Hamburg getragen.

Der Baubeginn ist für Anfang 2023 vorgesehen. Während der Bauzeit, die voraussichtlich insgesamt etwa vier Jahre betragen wird, muss mit temporären Sperrungen gerechnet werden. Der Planfeststellungsantrag zur Genehmigung der Brückenerneuerung soll noch im April beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eingereicht werden.

red