Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern führen Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr ein

© Pixabay (Symbolbild)

  UPDATE   Das Bundesland Sachsen hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Einführung einer Maskenpflicht für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und den Einzelhandel beschlossen. Die neue Regelung soll ab dem kommenden Montag (20. April) gelten, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am Freitag in Dresden. Das bedeute aber nicht, „dass jeder eine teure FFP2-Maske kaufen muss, sondern dass man einen Schal benutzt, ein Tuch benutzt, also einfache Dinge“, so der CDU-Politiker weiter. Ab Montag sollen die Ausgangsbeschränkungen in Sachsen beendet werden. Man wechsele „in eine Richtung von Kontaktbeschränkung“. Damit seien dann auch Tagesausflüge wieder möglich.

Mecklenburg-Vorpommern zieht nach

Ab dem 27. April soll auch in Mecklenburg-Vorpommern das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes im öffentlichen Nahverkehr und in Taxis zur Pflicht werden. Das hat die Landesregierung in Schwerin am Freitag beschlossen. Verlangt werde eine Stoffmaske, alternativ könne auch ein Tuch als Schutz getragen werden, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

red – aktualisiert