Mann schlägt mit Flasche auf Lokführer ein – Bundespolizei kann Täter nach Flucht stellen

© Bundespolizei (Symbolbild)

Die Bundespolizei ist am vergangenen Donnerstag (16. April) über eine Auseinandersetzung am Essener Hauptbahnhof informiert worden. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, schilderte der angegriffene Lokführer eines Regionalzuges, dass er von einem 24-jährigen Mann mit einer Flasche am Hals geschlagen wurde. Der Bahnmitarbeiter hatte den Tatverdächtigen zuvor gebeten, einen aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr gesperrten Sitzbereich zu verlassen. Den Aufforderungen des Lokführers kam er jedoch nicht nach. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme durch die Bundespolizisten versuchte der Tatverdächtige zu flüchten. Er überquerte dabei die Gleise und übersprang eine Mauer. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann wenig später im Bereich einer Baustelle zu stellen. Polizeiangaben zufolge zeigte sich der 24-Jährige später einsichtiger und äußerte, dass sein Verhalten „falsch und dumm“ gewesen wäre. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

red