Medienbericht: Arzt erstattet Strafanzeige gegen Deutsche Bahn

© DB AG (Symbolbild)

Weil etwa 50 Personen am 1. April in einen Bus „gepfercht“ worden seien, hat der Breisacher Arzt Martin Deufel Strafanzeige gegen die Deutsche Bahn erstattet. Er wirft dem Bahnunternehmen vor, dass es am Bahnhof in Breisach zu dieser Situation gekommen war, nachdem die Reisenden einen Zug aufgrund mehrfach falscher Ansagen verpasst hatten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Freiburg werde der Vorgang geprüft. Auf die Frage, ob eine Strafanzeige der richtige Weg wäre, sagte Deufel laut einem Bericht der Badischen Zeitung, dass man etwas tun müsse. Der Arzt richtete sein Anliegen auch an das Innenministerium und an das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg. Das inzwischen morgens und abends wieder mehr Züge fahren, sei für Deufel ein Zeichen, dass man durchaus etwas bewegen könne. Außerdem hätten ihm viele Mitfahrer und Kollegen zugesprochen, den Vorfall bekanntzumachen. Sie würden sich wegen der Ansteckungsgefahr Sorgen machen. Von Seiten der Deutschen Bahn heißt es dem Bericht zufolge, dass beim Fahrplanangebot mittlerweile nachjustiert wurde.

red