Bundespolizisten stellen 17-Jährigen nach gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr

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Bundespolizisten gelang es am frühen Dienstagmorgen (21. April) trotz Flucht einen 17-jährigen Tatverdächtigen zu stellen, nachdem ein Güterzug einen ins Gleis gelegten Gegenstand überfahren hatte. Bei dem Hindernis handelte es sich um eine 162 Zentimeter lange und 4,5 Zentimeter dicke Eisenstange. Der Lokführer blieb unverletzt. Polizeiangaben zufolge ereignete sich der Vorfall auf der Bahnstrecke zwischen Helmstedt und Magdeburg im Bereich des Bahnhofs Niederndodeleben. Am Gleis sowie am Zug entstanden Beschädigungen. Der Güterzug konnte seine Fahrt wenig später aber fortsetzen. Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Bundespolizei einen weiteren Tatverdächtigen, einen ebenfalls 17-jährigen Freund des Festgenommenen, identifizieren. Gegen die Teenager wurden – auch aufgrund weiterer Vergehen – mehrere Strafanzeigen gestellt. Die beiden jungen Männer werden sich wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

red