Schutzmaterial aus dem 3D-Drucker: Deutsche Bahn spendet Gesichtsvisiere an Berliner Klinikum

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Die Deutsche Bahn spendet den „DRK Kliniken Berlin Westend“ 100 Gesichtsvisiere, die mit Hilfe des 3D-Drucks erstellt wurden. Der Gesichtsschutz soll den Mitarbeitenden der Klinik einen zusätzlichen Schutz gegen die Ansteckung mit dem Coronavirus bieten. Die Klinik hatte sich an der Entwicklung der Gesichtsvisiere beteiligt, mit denen die Deutsche Bahn auch die eigenen Mitarbeitenden ausstattet. Der Gesichtsschutz besteht aus einem per 3D-Druck hergestellten Stirnhalter, einem Kopfband sowie einem Klarsichtschild und dient als Ergänzung zu Mundschutzmasken.

Die Deutsche Bahn hat bereits Erfahrung mit dem 3D-Druck. Bisher ging es dabei vor allem um die Produktion von Ersatzteilen für Züge und die Infrastruktur. Auch taktil beschriftete Schilder an Handläufen werden so für seheingeschränkte Reisende an Bahnhöfen produziert. DB-Angaben zufolge sind bereits weitere spezifische Spendenaktionen dieser Art in Planung.

red/DB