Elektrifizierungsarbeiten im Allgäu schreiten voran

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Die Elektrifizierungsarbeiten auf der Bahnstrecke München–Memmingen–Lindau sollen in diesem Jahr ihren Abschluss finden. Seit Januar sind die Bautrupps im Abschnitt Weißensberg–Lindau unterwegs. Zur Errichtung der Oberleitungsanlagen wird immer nur auf einem Gleis gearbeitet während die Züge auf dem anderen Gleis fahren. DB-Angaben zufolge sind die Arbeiten auf dem westlichen Gleis am vergangenen Samstag (25. April) beendet worden. Damit sind nun 200 der insgesamt 400 Oberleitungsmasten gesetzt und sieben Kilometer Gleis mit Oberleitung überspannt. Die nun folgenden Arbeiten auf dem östlichen Gleis sollen bis August andauern.

Gleiches gilt für Lindau, wo im Verlauf der Aeschacher Kurve noch 79 Masten aufgestellt werden. Dort werden bis zum 4. Mai die Oberleitungen auf einer Länge von 1,7 Kilometern im Bereich des Seedamms erneuert. Dazu wurde der derzeit ohnehin geringe Zugverkehr zwischen Bregenz, Lochau und Lindau für neun Tage eingestellt. Laut der Deutschen Bahn konnte aufgrund einer Anordnung des Landes Vorarlberg leider kein Busersatzverkehr eingerichtet werden. Die Strecken München–Lindau sowie die Südbahn nach Ulm sind nicht von den Maßnahmen betroffen. Mit Betriebsbeginn am 4. Mai sollen die Züge von und nach Österreich wieder nach Fahrplan verkehren.

red

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