Medienbericht: Bahnkonzern braucht bis zu zehn Milliarden Euro

Die Deutsche Bahn gerät wegen der derzeitigen Corona-Krise offenbar tief in die roten Zahlen. Laut einem Medienbericht braucht der Staatskonzern allein für dieses Jahr zusätzlich bis zu zehn Milliarden Euro.


Laut SPIEGEL verbrenne das Unternehmen gerade mehrere Millionen Euro jeden Tag, weil die Züge auf Bitten der Politik mit einer Auslastung von teilweise nur 10 bis 15 Prozent weiter durchs Land rollen. Bahnchef Richard Lutz habe Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Dienstagabend über die finanzielle Lage informiert. Aus Kreisen des Aufsichtsrates ist dem Bericht zufolge zu hören, dass die bisher bekannten Zahlen – aus dem Monat März – bereits schlimm aussehen würden. Für April erwarte man wohl noch schlimmere Zahlen. Das Gremium will sich in seiner Sitzung Mitte Mai mit der aktuellen Situation beschäftigen.


red