Fahrgastverband Pro Bahn spricht sich gegen Autoprämie und für Förderung der Bahnindustrie aus

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Der Fahrgastverband Pro Bahn hat sich gegen eine Kaufprämie für Neuwagen ausgesprochen. Darüber soll am morgigen Dienstag (5. Mai) in Berlin bei einem „Autogipfel“ beraten werden. Stattdessen fordert Pro Bahn durch Infrastrukturausbau und Fahrzeugbestellungen die Bahnindustrie weiter zu fördern. „Wenn eine Prämie gezahlt werden soll, um den Konsum anzukurbeln, dann muss diese verkehrsmittelneutral angeboten werden“, sagte der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann. Beispielsweise seien für den geplanten Deutschlandtakt gut hundert zusätzliche 300 km/h schnelle Züge notwendig, heißt es. Diese könnten sich aktuell aber weder die Deutsche Bahn noch deren Konkurrenten leisten. Pro Bahn schlägt daher vor, diese durch den Bund inklusive Wartung durch die Hersteller zu beschaffen und den Unternehmen – Deutsche Bahn und Wettbewerber – zur Verfügung zu stellen.

red

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