Eisenbahnergewerkschaft für einheitliche Maskenpflicht in allen Verkehrsmitteln

Foto: DB AG / Oliver Lang

Wie die Deutsche Bahn spricht sich auch die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) für eine bundesweit einheitliche Verpflichtung zum Tragen von Schutzmasken in allen Verkehrsmitteln aus.

Diese sollte im Flugzeug, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, in Bussen, S-, U- und Straßenbahnen, Taxis sowie in Fahrzeugen privater Fahrdienste gleichermaßen gelten. Ausnahmen dürfe es keine geben.

Nach Auffassung der EVG trage die Maskenpflicht, zusammen mit dem Einhalten weiterer Schutzmaßnahmen, wie Abstands- und Hygieneregeln, dazu bei, „die Akzeptanz öffentlicher Verkehrsmittel in der Krise zu wahren und Fahrgäste zu binden.“ Die Maskenpflicht sollte auch an Haltestellen, Bahnhöfen oder Flughäfen gelten, fordert die Gewerkschaft. Es sei die Aufgabe der Politik in Bund, Ländern und Kommunen, „eine solche einheitliche Regelung zu erlassen, bekanntzumachen und umzusetzen.“ Für die konkrete Kontrolle und Durchsetzung sollten nach Ansicht der EVG aber nicht die Verkehrsunternehmen, sondern die Bundes- und Landespolizei oder die Ordnungsämter zuständig sein.

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red

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