39-Jähriger zwingt Triebfahrzeugführer an Bahnübergang zur Schnellbremsung

Foto: Andreas Gruhl (Symbolbild)

Ein 39-jähriger Mann hat sich am Sonntagmorgen (10. Mai) in absolute Lebensgefahr begeben, als er an einem Bahnübergang in Bönen (Kreis Unna in Nordrhein-Westfalen) die Gleisanlagen trotz geschlossener Halbschranken und roter Lichtzeichenanlage überquerte.

Durch das unbefugte Überqueren eines geschlossenen Bahnübergangs, war der 37-jährige Triebfahrzeugführer eines Regionalexpress der Linie RE 7 am Sonntag gezwungen, seinen Zug, der von Bönen in Richtung Unna unterwegs war, per Schnellbremsung anzuhalten. Der Regionalexpress kam noch vor der Person zum Stehen.

Aufgrund der Personenbeschreibung konnte der 39-jährige Mann wenig später durch eine Polizeistreife in der Nähe des Bahnübergangs festgestellt werden. Der eritreische Staatsangehörige hatte sich ersten Ermittlungen zufolge, trotz roter Lichtzeichenanlage und geschlossenen Halbschranken, auf den Bahnübergang begeben.

Gegen den leicht alkoholisierten 39-Jährigen aus Hagen wurde nach Angaben der Bundespolizei ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.


red