Captrain-Tochter ITL investiert über zwei Millionen Euro in Werkstattanlage in Pirna

Foto: Captrain

Die ITL Eisenbahngesellschaft mbH, ein Unternehmen der Captrain-Gruppe, investiert einen Millionenbetrag und erweitert ihre Fachwerkstatt für Lokomotiven und Waggons in Pirna.

Die Neubauten umfassen eine Reinigungsanlage für Lokomotiven und Waggons sowie die Erweiterung der bestehenden Lagerräume. Dadurch soll der Bestand an vorrätigen Ersatzteilen vergrößert und eine schnellstmögliche Reparatur der eigenen sowie der Fahrzeugflotten der Kunden gewährleistet werden. Außerdem entstehen neue Schulungs- und Sozialräume sowie ein neuer Verwaltungsbereich. Insgesamt umfassen der Neubau rund 1.655 m². Die Fertigstellung ist für Dezember 2020 geplant. Das Investitionsvolumen liegt nach Unternehmensangaben bei 2,4 Millionen Euro. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollen künftig 75 Prozent des Stroms für die Werkstatt mithilfe einer großflächig geplanten Solaranlage erzeugt werden.

„Mit dem Neubau wollen wir zeigen, dass wir trotz Corona-Krise Innovationen vorantreiben und die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens immer im Blick haben. Als relevanter Arbeitgeber für die Region steigern wir dadurch auch die Attraktivität für Fach- und Nachwuchskräfte“, so Jérôme Méline, Geschäftsführer der Captrain Deutschland GmbH.

Der symbolische Spatenstich für den Neubau fand am Dienstag (12. Mai) im kleiner Runde statt. Neben Steffen Möhrs (Leiter Stadtentwicklung der Stadt Pirna) waren auch Gesine Menzer (Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge), Steffen Henkel (Landesbevollmächtigter für Bahnaufsicht des Freistaates Sachsen), Architekt Steffen Gebhardt und Captrain-Geschäftsführer Jérôme Méline anwesend.


red

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