Bundespolizei nimmt 17-Jährige nach Eingriff in den Bahnverkehr fest

Foto: Bundespolizei (Symbolbild)

Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend (14. Mai) eine 17-Jährige nach einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr im Bereich der Bahnstrecke zwischen Bad Berleburg und Erndtebrück in Nordrhein-Westfalen festgenommen.

Sie soll zuvor an einem Bahnübergang in der Ortslage Birkelbach mehrere Holzpaletten und Äste auf die Schienen gelegt haben. Der Lokführer eines Personenzuges, der die Hindernisse trotz Schnellbremsung überfuhr, verständigte daraufhin die Bundespolizei. Rund 30 Minuten später befuhr der Zug der Hessenbahn erneut den Streckenabschnitt. Dabei stellte der Lokführer abermals ein Hindernis fest und brachte seinen Zug rechtzeitig zum Stehen.

Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung konnten Beamte der Bundespolizei eine 17-Jährige, die laut Beschreibung des Lokführers die augenscheinliche Tatverdächtige war, feststellen. Nach kurzer Flucht konnte die Jugendliche gefasst werden. Die Bundespolizei leitete gegen die junge Frau ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.


red