Sächsisches Verkehrsministerium will Taktverdichtung zwischen Dresden und Kamenz (RB 34) ermöglichen

Foto: VVO (Symbolbild)

Das Angebot im Schienenpersonennahverkehr zwischen Dresden und Kamenz soll künftig verbessert werden. Dafür plant der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE) mit der Neuvergabe des VVO-Dieselnetzes die Eisenbahnverkehre der Linie RB34 zwischen Kamenz und Dresden in den Hauptverkehrszeiten auf einen 30-Minuten-Takt zu verdichten. Das sächsische Verkehrsministerium hat gegenüber dem ZVOE zugesagt, das für die Region wichtige Vorhaben durch eine Beteiligung an den Bestellkosten zu unterstützen.

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Verkehrsminister Martin Dulig: „Mit dieser Maßnahme wollen wir die ÖPNV-Anbindung der Westlausitz an den Ballungsraum Dresden spürbar verbessern. Durch häufigere Eisenbahnverbindungen wird die Region nicht nur für junge Familien oder Studenten, sondern auch für Unternehmensansiedlungen attraktiver. Gleichzeitig steigt die Lebensqualität für die in der Lausitz lebenden Menschen. Darüber hinaus hat die Angebotsausweitung eine besondere Bedeutung für Berufspendler zu den neuen Gewerbeansiedlungen in und um Kamenz.“

„Wir freuen uns über dieses starke Signal für die Region“, betont Landrat Michael Harig, Vorsitzender des ZVOE. „Der Verkehrsverbund Oberelbe erhält damit die Planungssicherheit, in seiner Verbandsversammlung am 3. Juni im Rahmen der Vergabeentscheidung eine entsprechende Option auszulösen.“ Gemeinsam stimmen das Staatsministerium und der Verbund jetzt das weitere Vorgehen ab, damit die Taktverdichtung mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2021 erfolgt.


red/pm