Bundespolizei beendet Videodreh von drei Jugendlichen im Gleisbereich

Foto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

Die Bundespolizei musste am Mittwoch (27. Mai) zum Bahnhof Magdeburg-Sudenburg ausrücken, weil sich dort drei Personen im Alter von 17 Jahren für einen Videodreh ins Gleis begeben hatten.

Nachdem Beamte die Jugendlichen aus dem Gefahrenbereich holten, gaben diese an, ein Musikvideo drehen zu wollen. Das entsprechende Equipment, wie Kamera, Stativ und weiteres Zubehör führten sie dabei laut Polizeiangaben mit sich. Dass dieses Vorhaben auf dem Gleis lebensgefährlich und keine gute Idee war, machten die Bundespolizisten den Jugendlichen unmissverständlich klar und wiesen sie vehement auf die Gefahren hin, denen sie sich arglos ausgesetzt hatten.

Anschließend wurden die jeweiligen Erziehungsberechtigten über den Sachverhalt informiert. Alle drei Jugendlichen müssen nun mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen des unerlaubten Aufenthaltes im Gleis rechnen. Diese kann mit einem Verwarngeld in Höhe von 25 Euro belegt werden. Aufgrund der Streckensperrung kam es bei insgesamt sechs Zügen zu 79 Minuten Verspätung. Auch hier kann es im Nachgang noch zu zivilrechtlichen Forderungen der Deutschen Bahn kommen.

Die Bundespolizei bittet Eltern ihre Kinder wiederholt auf die Gefahren auf Bahnanlagen hinzuweisen, da die Beamten fast täglich mit Einsätzen dieser Art konfrontiert werden.


red