Damals am 29. Mai: Inbetriebnahme der Neubaustrecke Fulda–Würzburg / ICE-Betrieb offiziell eröffnet

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Mit dem Teilstück Fulda–Würzburg geht am 29. Mai 1988 in Deutschland – erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg – eine Eisenbahn-Neubaustrecke für den Fernverkehr in Betrieb. Der rund 93 Kilometer lange Streckenabschnitt ist Teil der zwischen 1973 und 1991 entstehenden Schnellfahrtrasse Hannover–Würzburg. Die Kosten für das insgesamt 327 Kilometer lange Gesamtprojekt betragen knapp 11,9 Milliarden Deutsche Mark (rund 6,1 Milliarden Euro).

Drei Jahre später, am 29. Mai 1991, wird der ICE-Betrieb mit einer Sternfahrt von Bonn, Hamburg, Mainz, Stuttgart und München zum neuen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe eingeweiht. Bundespräsident Richard von Weizsäcker eröffnet im Rahmen der Feierlichkeit den neuen Hochgeschwindigkeitsverkehr und stellt das Ausfahrsignal symbolisch auf „Fahrt“. Ab dem 2. Juni 1991 fahren die ersten ICE-Züge im Fahrplaneinsatz.


red