Feuer in Regionalzug: Mutter und Sohn löschen Brand mit Cola-Flasche

Foto: Bahnblogstelle (Symbolbild)

Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter haben am vergangenen Sonntagvormittag (24. Mai) in einem Regionalzug am Münchner Hauptbahnhof Feuer gelegt.

Nach Angaben der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall gegen 11 Uhr am Gleis 26. Dabei wurden im Fahrgastabteil eines Regionalexpress eine Zeitung sowie in der Toilettenschüssel des Bord-WC eine Toilettenpapierrolle in Brand gesetzt.

Eine 62-Jährige und ihr 27-jähriger Sohn, die das Feuer beim vorbeigehen am Zug bemerkten, begannen den Brand mit einer mitgeführten Cola-Flasche zu löschen. Verständigte Bundespolizisten setzten zur vollständigen Behebung des Brandherdes, insbesondere auch in der Toilette, einen Feuerlöscher aus dem Zug ein. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Durch den starken Rauchgeruch konnte der betreffende Wagen für die anstehende Fahrt von München nach Nürnberg nicht durch die Fahrgäste genutzt werden.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach einem ca. 180 cm großen, mit Sweatshirt bekleideten Mann, der kurz vor der Brandentdeckung aus dem Regionalzug ausgestiegen war und sich anschließend zügig in Richtung des Starnberger Flügelbahnhofs entfernte. Er könnte auch als Zeuge in Frage kommen, heißt es von Seiten der Ermittler. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089/515550-111 entgegen.


red

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