Schweres Zugunglück in Spanien – Hochgeschwindigkeitszug kollidiert mit Geländewagen und entgleist

Foto: DELEGACIÓN DEL GOBIERNO DE CASTILLA Y LEÓN

  UPDATE   Im spanischen Zamora nahe der portugiesischen Grenze hat sich am Dienstagnachmittag (2. Juni) gegen 16 Uhr ein schweres Zugunglück ereignet. 

Wie lokale Medien und die örtlichen Behörden mitteilen, war ein Hochgeschwindigkeitszug vom Typ Alvia der spanischen Eisenbahngesellschaft Renfe mit einem Geländewagen kollidiert und dadurch entgleist. Das Auto war zuvor von einer Brücke auf die Gleise gestürzt. Der 89-jährige Fahrer des Geländewagens wurde bei dem Unfall getötet. Die beiden Lokführer des Zuges wurden von den Rettungskräften aus dem umgestürzten Triebkopf befreit und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Einer der beiden, ein 32-Jähriger, verstarb wenig später ebenfalls. Von den übrigen rund 180 Zuginsassen seien vier Personen leicht verletzt worden, heißt es. Der Zug war auf dem Weg von Ferrol in Galizien in die spanische Hauptstadt Madrid.


red