Deutsche Schienenhilfe kritisiert fehlende Punkte im Konjunkturpaket der Bundesregierung

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Die Deutsche Schienenhilfe, die nach eigenen Angaben für einen sicheren Güterverkehr in Deutschland und Europa kämpft, lehnt das von der Bundesregierung vorgestellte Konjunkturpaket ab.

Die Initiative kritisiert, dass die Beschlüsse von Union und SPD „keine neuen Maßnahmen zum Lärmschutz“ vorsehen. Außerdem würden Unternehmen der Bahn subventioniert, „ohne ausreichend Auflagen“ zu formulieren. „Das Konjunkturpaket ist aus Sicht der Anwohner von lärmgeplagten Schienenstrecken ein Flop“, erklärten die Vertreter der Deutschen Schienenhilfe am Donnerstag in einer Mitteilung. Besonders kritisch sieht die Initiative die Absicht, weitere fünf Milliarden Euro Eigenkapital in die Deutsche Bahn zu stecken.

Das Konjunkturpaket erwähnt den Begriff „Lärm“ nur in Zusammenhang mit dem Flugverkehr: „Moderne Flugzeuge neuester Bauart emittieren bis zu 30 Prozent weniger CO² und Lärm. Wir werden die beschleunigte Umstellung von Flugzeugflotten auf derartige Flugzeuge unterstützen“, schreibt die Regierung im Beschlusspapier. Von den Millionen Menschen, die lärmgeplagt in Sachsen oder an der Rheinschiene leben müssten, werde geschwiegen. „Unser Vertrauen in CDU, CSU und SPD ist dadurch enorm gesunken“, erklärte die Deutsche Schienenhilfe.


red