DB Regio Mitte: „Ganz viele Hausaufgaben“ bis zur Wiederaufnahme des Regelfahrplans ab Mitte Juni

Maik Dreser, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio MItte | Foto: bwegt

Wie der neue Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio MItte, Maik Dreser, verrät, sind bei der Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn bis zur Wiederaufnahme des Regelfahrplans ab dem 15. Juni noch „ganz viele Hausaufgaben“ zu erledigen. 

„Wir müssen unsere Fahrzeugeinsatzpläne bauen, wir müssen die Dienstpläne entsprechend herrichten“, sagte Dreser in einem Video-Interview für die Mobilitätsmarke bwegt des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. „Wir hoffen, dass es wirklich auch so stabil im Krankenstand bei uns bleibt“, betont der 53-Jährige und hofft, dass man „vor allem ab dem 15. Juni einen stabilen Regelfahrplan abwickeln“ kann. Dreser zufolge werde man dafür sorgen, dass die Fahrgäste „mit viel Vertrauen“ wieder in die Züge zurückkehren.

Obwohl trotz des Corona-Lockdowns gar nicht so viele Fahrgäste in den Zügen unterwegs waren, habe die Deutsche Bahn in den vergangenen Monaten einen „riesen Aufwand in der Organisation“ gehabt. Das Unternehmen musste zwei Fahrplanwechsel durchführen. „Das bedeutete, dass unsere Planer und Disponenten quasi permanent im Dauerstress waren, damit wir draußen ein stabiles Grundangebot produzieren konnten.“ Das war eine große Herausforderung, die laut Dreser aber „hervorragend gemeistert“ worden sei.

Dreser ist erst seit dem 15. April Chef von DB Regio Mitte. Der gelernte Elektroingenieur war seit 1993 als Fahrzeugingenieur und Führungskraft in verschiedenen Positionen innerhalb der DB Regio AG tätig. Mehr als zehn Jahre lang – von 2004 bis 2016 – war er als Mitglied der Regionalleitung verantwortlich für die Produktion in der DB Regio Südwest bzw. vormals Rhein-Neckar. Zuletzt war er in zentraler Funktion als Leiter Instandhaltung tätig.

DB Regio Mitte verantwortet die Regionalverkehre der Deutschen Bahn in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie im nördlichen Baden-Württemberg.


red