Reparaturarbeiten nach U-Bahn-Unfall in Frankfurt-Ginnheim dauern an

Foto: Feuerwehr Frankfurt am Main

Nach der Kollision einer U-Bahn mit einem Prellbock in Frankfurt-Ginnheim vor gut zwei Wochen, werden die Reparaturarbeiten noch längere Zeit andauern. 

Am 27. Mai war eine U-Bahn der Linie U1 in der Nacht gegen 1:35 Uhr an der Endstation im Stadtteil Ginnheim über den Prellbock hinausgefahren. Bei dem Unfall wurden drei Menschen leicht verletzt sowie der Prellbock und ein dahinterstehender Fahrleitungsmast beschädigt. Die U-Bahn musste später mit einem Spezialkran geborgen werden.

Wie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) nun mitteilt, verzögern sich die Reparaturarbeiten an dem Fahrleitungsmast sowie an der stark beschädigten Oberleitung weiterhin. Die Station „Ginnheim“ ist für den U-Bahnbetrieb bis auf Weiteres gesperrt. Grund dafür seien lange Lieferzeiten für Material und Ersatzteile. Wann der Betrieb im gesperrten Streckenabschnitt wieder aufgenommen werden kann, kann die VGF nicht sagen.

Die Linien U1 und U9 enden während der Arbeiten an der Station „Römerstadt“, zwischen den Stationen „Nordwestzentrum und „Ginnheim“ setzt das Unternehmen Gelenkbusse ein, die allerdings nicht an der Station „Niddapark“ halten. Die Straßenbahnlinie 16 ist von den Arbeiten nicht betroffen und fährt ihre Endhaltestelle „Ginnheim“ wie gewohnt an.


red

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