Unterschrift auf Distanz: DB Schenker entwickelt No-Touch-Signatur für Warenübergabe in Corona-Zeiten

Foto: DB Schenker

Eine sichere Dokumentation der Warenzustellung bei Einhaltung des Corona-Abstands: Das ermöglicht jetzt die neuartige No-Touch-Signatur von DB Schenker.

Der Logistik-Dienstleister der Deutschen Bahn, DB Schenker, nutzt jetzt eine selbst entwickelte Technologie, mit der die persönliche Unterschrift auf bis zu drei Meter Distanz ausgetauscht werden kann. Nach Unternehmensangaben wird die IT-Lösung für den kontaktlosen „Proof of Delivery“ (POD) bereits in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Spanien, Österreich, Finnland, Portugal und Schweden angewendet. Das System ist in 12 Sprachen verfügbar und soll in Kürze bei der Warenzustellung in ganz Europa zum Einsatz kommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Bahn.

„Auch in Zeiten der ‚neuen Normalität‘ mit Corona steht der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter an erster Stelle. Mit der No-Touch-Signatur haben unsere IT-Experten eine zukunftsweisende IT-Lösung entwickelt“, sagt Christian Drenthen, Vorstand für Landtransport bei DB Schenker. „Die digitale Signatur auf Abstand ermöglicht nicht nur Sicherheit bei der Warenzustellung, sondern auch eine lückenlose Dokumentation der Übergabe. Für unsere Kunden in Europa und der Welt sind wir immer einen Schritt voraus, auch in herausfordernden Zeiten“, so Christian Drenthen weiter.

Grafik: DB Schenker

Die No-Touch-Signatur soll die kontaktlose Warenübergabe bei Einhaltung eines Sicherheitsabstands von mindestens zwei Metern ermöglichen. Dafür zeigt der Zusteller dem Empfänger eine digital lesbare Grafik, einen so genannten QR-Code, den der Empfänger mit seinem eigenen Smartphone aus bis zu drei Metern Distanz einscannt. Hierdurch identifiziert sich der Nutzer des Smartphones als Empfänger der Ware und öffnet die POD-Webseite von DB Schenker.

Über Eingabefelder auf der Webseite übermittelt der Empfänger nun seine persönlichen Daten und erteilt die Empfangsbestätigung per Unterschrift auf dem Display seines eigenen Smartphones. Somit entfällt die Berührung von Schreibstiften, Apps oder Scannern des Zustellers. Zukünftig soll die No-Touch-Signatur von DB Schenker bei Zustellungen in ganz Europa zum Einsatz kommen. Demnächst ist der Start in Deutschland und dem Vereinigten Königreich vorgesehen.


red