Go-Ahead Bayern veranstaltet zweiten Qualifizierungskurs für angehende Triebfahrzeugführer

Foto: Go-Ahead

Beim Eisenbahnunternehmen Go-Ahead Bayern haben vor wenigen Wochen 15 neue Mitarbeiter eine Umschulung zum Triebfahrzeugführer begonnen. 

In den ersten Monaten lernen die künftigen Eisenbahner die nötigen technischen Zusammenhänge und Sicherheitsvorschriften, danach geht es immer mehr in die Praxis. Die Umschulung dauert 11 Monate, anschließend steht die Abschlussprüfung an. Nach bestandener Prüfung sollen die neuen Kollegen als Triebfahrzeugführer im eigenen Unternehmen eingesetzt werden.

Die neuen Eisenbahner sollen ab Ende 2021 die Züge von München durchs Allgäu nach Lindau, und ab Ende 2022 von München über Augsburg nach Ulm, Aalen und Würzburg fahren. Go-Ahead übernimmt dann im Auftrag des Freistaats Bayern den Regionalverkehr auf diesen Strecken und wird mit neuen Elektrotriebzügen starten, passend in den Landesfarben weiß-blau.

Nach Angaben von Go-Ahead Bayern hätte der Kurs bereits im April beginnen sollen. Die Corona-Pandemie habe dies aber ummöglich gemacht, erklärte das Bahnunternehmen. Die neuen Umschüler erhielten daher Kurzarbeitergeld, das vom Arbeitgeber Go-Ahead auf den vollen Umfang des sonst ausgezahlten Gehalts aufgestockt wurde. Ende Mai konnte es dann aber losgehen. Begrüßt wurden die Teilnehmer vom kaufmännischen Geschäftsleiter Bastian Goßner.

Da die Verkehrsverträge mit dem Freistaat Bayern bis 2033 für die Allgäuer Strecke und bis 2034 für das Augsburger Netz gelten, werden auch in Zukunft weitere Triebfahrzeugführer gesucht.


red