ÖPNV-Nutzung in Frankfurt am Main seit 2010 stark angestiegen

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Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Frankfurt am Main sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen.

Wie der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Dienstag laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur über die Auswertung der sogenannten kontinuierlichen Haltestellenzählungen der Nahverkehrsgesellschaft traffiQ sagte, hatte die U-Bahn „daran einen Anteil von 25 Prozent, die Straßenbahn von 37 Prozent und der Bus steht mit einem Zuwachs von 40 Prozent besonders stark da.“ Die städtische Gesellschaft ermittelt mehrmals im Jahr an zahlreichen Stationen und Haltestellen die tatsächliche Nutzung von Bahn und Bus.

Auch ein Vergleich der Zählungen im Herbst 2018 und 2019 zeige eine klare Tendenz nach oben, sagte traffiQ-Geschäftsführer Tom Reinhold. Die Zähler stellten an den am stärksten belasteten Querschnitten der U-Bahnen ein Plus von 5 Prozent und für die Straßenbahn ein Plus von 15 Prozent fest. Der Zuwachs bei den Einwohnerzahlen Frankfurts habe dazu wohl ebenso beigetragen wie die Einführung des Nachtverkehrs auf der Schiene.


red