Deutsche Bahn und Virologe Christian Drosten führen gemeinsame Corona-Studie durch

Prof. Dr. Christian Drosten | Foto: Bahnblogstelle / Peitz / Charité

Die Deutsche Bahn und der bekannte Berliner Virologe Christian Drosten haben offenbar eine mehrmonatige Studie zu COVID-19-Infektionsrisiken im Fernverkehr gestartet.

In der Studie sollen „mindestens 400 Zugbegleiter, 150 Triebfahrzeugführer und 150 Instandhaltungshandwerker“ an den Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg und München „auf akute SARS-CoV-2-Infektionen sowie auf COVID-19-Immunitäten hin untersucht“ werden, berichtete kürzlich die WirtschaftsWoche. Die Zeitung bezieht sich dabei auf einen wissenschaftlichen Artikel der Deutschen Bahn über „bisherige Erkenntnisse zu COVID-19 im Personenfernverkehr“ des Unternehmens.

Laut dem Bericht beabsichtigen die Deutsche Bahn und die Berliner Charité die Infektionen und Immunitäten in den genannten Berufsgruppen miteinander zu vergleichen. So sollen etwa Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob „das Zugbegleitpersonal in den Zügen des Fernverkehrs einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt ist als andere betriebliche Berufsgruppen“, heißt es.

Außerdem, so schreibt die WirtschaftsWoche weiter, werde überprüft, ob „eine signifikante Dunkelziffer an bislang unerkannten COVID-19-Infektionen existiert“ und ob weitere Maßnahmen zum Schutze der betrieblichen Mitarbeiter zu ergreifen seien.


red