SBB: Außerordentliche DTZ-Reparaturen dauern wegen Corona-Krise länger

Foto: SBB / Gian Vaitl

Die an den Fahrzeugen der DTZ-Flotte der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) vorgenommenen Instandhaltungsarbeiten werden länger andauern als geplant. 

Nach Angaben der SBB können die Arbeiten aufgrund eines coronabedingten Rückgangs von Materiallieferungen erst zum Fahrplanwechsel im Dezember beendet werden. Ursprünglich sollten die Reparaturen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Ein großer Teil der Arbeiten hätte im März bzw. April im Reparaturcenter Zürich bewältigt werden sollen – die entsprechenden Standplätze, Produktionsfenster und Personalressourcen waren dafür geplant. Die wegen der Verzögerungen nun ausfallenden Doppelstock-Triebzüge der Zürcher S-Bahn (DTZ) sollen laut der SBB vorübergehend durch Doppelstockzüge des Fernverkehrs vom Typ IR-Dosto kompensiert werden. Konkret sollen vier 100-Meter-Kompositionen und eine 150-Meter-Komposition eingesetzt werden. Die Reparaturen an der DTZ-Flotte waren nötig geworden, weil in der Vergangenheit ein vermehrter Verschleiß an Fahrmotoren und Achslagern festgestellt wurde.


red