DB setzt auf umweltfreundliche Pflastersteine für Bahnsteige – Urkunde für Klimaschutz und Ressourcenschonung

Foto: Rinn

Die Deutsche Bahn ist per Urkunde vom familiengeführten Baustoffunternehmen Rinn für einen „herausragenden Einsatz für den Klima- und Ressourcenschutz“ ausgezeichnet worden.

Michael Wachsmuth, Leiter Beschaffung Infrastruktur Region Ost und Hans-Christoph Schwärzler, Senior Sustainability Consultant bei der Deutschen Bahn, vertraten den DB-Konzern bei der Übergabe der Urkunde am 29. Juni in Berlin. Frank Hellenbrandt, Key Account Manager bei der Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG, drückte den Einkäufern auch im Namen des gesamten Rinn Teams seinen Dank für den gelebten Umweltschutz aus.

Die Urkunde deckt die Faktenlage auf: Mit der Entscheidung für klimaneutral hergestelltes Betonsteinpflaster mit bis zu 40% Recyclinganteil beim Bau und bei der Erneuerung von Bahnsteigen sei es der Einkaufsabteilung der Deutschen Bahn gelungen, im Zeitraum von 2014 bis 2019 bemerkenswerte Umwelteinsparungen zu erzeugen. Gemessen an der EPD (Environmental Product Declaration) der Steine, konnte im Vergleich zu Produkten anderer Hersteller der Ausstoß von knapp 5.000 Tonnen CO2 verhindert werden – bildlich gesprochen wurde die Atmosphäre um das Volumen von 491 Heißluftballons entlastet.

Foto: Rinn

Für den Einsatz von knapp 6.000 Tonnen Betonstein mit Recyclinganteil sei zusätzlich der Abbau von knapp 2.000 Tonnen natürlicher Rohstoffe vermieden worden. Unternehmensangaben zufolge erfolgt die Fertigung bei Rinn seit 2012 CO2-neutral, inkl. der Anlieferung der Rohstoffe und der Auslieferung an die Baustelle. Seit der Einführung des RC 40 Steins im Jahr 2016 sei das Auftragsvolumen an Recyclingpflaster im öffentlichen wie auch im privaten Einsatzbereich stark angestiegen.

Für die Leistung und die gute Zusammenarbeit wurde Rinn durch die DB AG bereits im Jahr 2018 durch die Verleihung des DB Supplier-Awards in der Kategorie Umwelt gewürdigt. Der Preis wurde damals im Zuge der InnoTrans in Berlin übergeben und von Frank Hellenbrandt entgegengenommen.


red/pm