Mehrere Verletzte bei Zugkollision in der Schweiz

Foto: Polizei

Bei einem Zugunglück in der Schweiz sind am Freitag (3. Juli) mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der örtlichen Polizei waren zwei Züge der Matterhorn Gotthardbahn (MG) zusammengestoßen.

Aus derzeit nicht geklärten Gründen kollidierte ein in Richtung Realp fahrender Autozug seitlich mit einem in Richtung Oberwald verkehrenden Regionalzug. Der Unfall ereignete sich gegen 10:10 Uhr im Stephan-Holzer-Tunnel in der Nähe des Bahnhofs Oberwald. Elf Personen wurden bei dem Unglück verletzt. Dabei zogen sich sieben Personen leichte Verletzungen zu; drei Personen wurden mit Ambulanzen ins Spital Visp eingeliefert. Ein Mitarbeiter der MG Bahn wurde mit einem Helikopter ins Spital Sitten geflogen. Bei den Verletzten handelt es sich um Schweizer Staatsangehörige aus verschiedenen Kantonen.

Der Autozug war mit rund 15 Fahrzeugen beladen. Im Regionalzug befanden sich rund 30 Reisende. Infolge der Kollision wurde die Bahnstrecke zwischen Ulrichen und Realp gesperrt und ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Zur Klärung der Unfallursache haben die Staatsanwaltschaft und die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) eine Untersuchung eingeleitet.


red