Über 2.000 Meter Kupferkabel von Bahnstrecke gestohlen – Bundespolizei ermittelt

Foto: Bundespolizei

Am 30. Juni meldete ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn, dass an der Bahnstrecke zwischen Lüttich und Aachen Erdungsseile auf Höhe des Buschtunnels gestohlen wurden.

Nachdem die Bundespolizei davon Kenntnis erhielt, fuhr eine Streife den Ereignisort an. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass auf einer Gesamtlänge von 2.100 Metern vor und hinter dem Tunnel Erdungsseile aus Kupfer verschwunden waren. Die Kupferkabel müssen nach bisherigen Ermittlungen zwischen dem 26. Juni, 12:00 Uhr, und 30. Juni, 10:52 Uhr, entwendet worden sein. Polizeiangaben zufolge seien die bislang unbekannten Täter dabei sehr raffiniert und mit Sachverstand ans Werk gegangen.

Der Sachschaden wird derzeit auf über 27.000 Euro geschätzt. Laut den Ermittlern sind die Täter höchst wahrscheinlich über den Eberburgweg (abzweigend vom Luxemburger Ring) an die Gleise herangefahren, um das Kupferkabel zu entwenden. Einem Bundespolizeisprecher zufolge haben sich die Diebe bei ihrer Tat selbst in Lebensgefahr gebracht, da sich die entwendeten Kabel in der Nähe der 15.000 Volt führenden Oberleitung befanden.

Sachdienliche Hinweise von möglichen Zeugen nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/6888000 entgegen.


red