Bundespolizei sucht Zeugen nach Steinwurf von Brücke auf ICE

Foto: Bundespolizei

Eine bislang unbekannte Person hat vor knapp zwei Wochen einen ICE der Deutschen Bahn auf der Fahrt von Hamburg in Richtung Berlin mit einem Stein beworfen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen und erhofft sich nun weitere Zeugenhinweise.

Laut einer Mitteilung der Bundespolizei war ICE 1672 am 25. Juni gegen 13:55 Uhr in Reinbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) durch einen Stein getroffen worden. Dieser wurde nach bisherigen Ermittlungen von der Brücke an der Herzog-Adolf-Straße geworfen. Der Stein traf die Frontscheibe des ICE. Polizeiangaben zufolge war der Zug zum Zeitpunkt des Ereignisses mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h unterwegs. Der Triebfahrzeugführer leitete unverzüglich eine Schnellbremsung ein und kam nach etwa 800 Metern zum Stehen.

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Der Triebfahrzeugführer konnte den Beamten eine Personenbeschreibung nennen: Demnach habe es sich bei dem mutmaßlichen Täter um eine dunkel gekleidete, männliche Person mit gewellten braunen Haaren gehandelt. Das Alter wird auf ca. 20 bis 30 Jahre geschätzt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei Kiel unter der Rufnummer 0431/98071-210 entgegen.


red