Co-Chefin Sabrina Soussan verlässt Zughersteller Siemens Mobility – Michael Peter alleiniger CEO

Foto: Siemens Mobility

Die bisherige Co-CEO Sabrina Soussan verlässt den Zughersteller Siemens Mobility. Mit Wirkung zum 10. Juli wird Michael Peter alleiniger CEO des Unternehmens.

Nach Angaben von Siemens verlässt Soussan das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Bis zum Ablauf ihres Vertrages zum 31. Dezember 2020 wird sie dem Zughersteller aber noch als Beraterin zur Verfügung stehen, heißt es.

„Wir bedauern es sehr, dass Sabrina Soussan uns verlässt. Gleichzeitig haben wir Verständnis für ihre Entscheidung. Wir danken Frau Soussan für ihre hervorragenden Leistungen bei Siemens und wünschen ihr für die neue Aufgabe viel Erfolg“, sagte Roland Busch, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und stellvertretender Vorstandsvorsitzender, unter anderem zuständig für Siemens Mobility.

„Mit Michael Peter leitet ein ausgewiesener Experte für Mobilität, Automatisierung und Digitalisierung die Geschicke von Siemens Mobility. Zusammen mit Sabrina Soussan hat er das Mobilitätsgeschäft sehr erfolgreich entwickelt und dessen Leistungsfähigkeit weiter gesteigert. Er steht bei Kunden und Mitarbeitern für Kontinuität an der Spitze dieses erfolgreichen Geschäftsfeldes“, so Roland Busch weiter.

Neben seiner Verantwortung für die Bahnautomatisierung und die Straßenverkehrstechnik leitet Michael Peter auch das Geschäft mit schlüsselfertigen Lösungen und der Bahnelektrifizierung. Darüber hinaus übernimmt er nun die Leitung der bisher von Sabrina Soussan verantworteten Funktionen im Bereich Rolling Stock und Customer Services. Peter hat einen Abschluss in Elektrotechnik an der Technischen Universität Braunschweig und an der Polytechnischen Universität in Madrid. Er ist seit 25 Jahren in verschiedenen Funktionen bei Siemens im Einsatz, unter anderem in Deutschland, Spanien, Thailand und in den USA.

Soussan war seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Positionen bei Siemens in Deutschland, Frankreich, Japan, Großbritannien und in der Schweiz tätig. Als Leiterin der Mobility Division war sie auch für die Geschäftseinheiten Mainline Transport und Urban Transport zuständig, also die Geschäfte mit Hochgeschwindigkeitszügen, Nahverkehrszügen, Lokomotiven, U-Bahnen und Straßenbahnen sowie den Service. Sie hat einen Abschluss in Maschinenbau und Luft- und Raumfahrttechnik und erwarb einen MBA an den Universitäten Poitiers (Frankreich) und Dublin (Irland).

Siemens Mobility ist ein eigenständig geführtes Unternehmen der Siemens AG. Siemens Mobility ist seit über 160 Jahren ein führender Anbieter im Bereich Transportlösungen und entwickelt sein Portfolio durch Innovationen ständig weiter. Zum Kerngeschäft gehören Schienenfahrzeuge, Bahnautomatisierungs- und Elektrifizierungslösungen, schlüsselfertige Systeme, intelligente Straßenverkehrstechnik sowie die dazugehörigen Serviceleistungen. Mit der Digitalisierung ermöglicht Siemens Mobility Mobilitätsbetreibern auf der ganzen Welt, ihre Infrastruktur intelligent zu machen, eine nachhaltige Wertsteigerung über den gesamten Lebenszyklus sicherzustellen, den Fahrgastkomfort zu verbessern sowie Verfügbarkeit zu garantieren. Im Geschäftsjahr 2019, das am 30. September 2019 endete, hat die ehemalige Siemens-Division Mobility einen Umsatz von 8,9 Milliarden Euro ausgewiesen und rund 36.800 Mitarbeiter weltweit beschäftigt.


red